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WHO-Bericht zur E-Zigarette liegt vor!

Der erste umfassende Bericht zur E-Zigarette wurde herausgegeben.

Zusammengefasst verlangt die WHO nach strengen Regulierungen, wie zum Beispiel kein Dampfen innerhalb von Gebäuden, Verbot von Marketings, die auf Jugendliche ausgerichtet sind und Verkauf an Minderjährige. Die E-Zigarette darf auch nicht als Nikotinentwöhnungsmittel beworben werden – zumindest bis dafür nicht stichhaltige Beweise vorliegen.

Die WHO behauptet, dass E-Zigaretten die öffentliche Gesundheit gefährden
Auf einer Pressekonferenz sagte Douglas Bettcher von der WHO: „ Mit einem Satz geht der WHO Bericht davon aus, dass E-Zigaretten und ihnen ähnliche Geräte die öffentliche Gesundheit gefährden.“

Industrie soll Standards bereitstellen
Auf das Entwöhnungsargument bezogen erklärt Bettcher „ Der Bericht geht davon aus, dass es zum jetzigen Zeitpunkt keine ausreichenden Beweise für eine abschließende Bewertung darüber gibt, ob E-Zigaretten Rauchern beim Aufhören helfen können oder nicht. Hier steht ein abschließendes Urteil einfach noch aus. Es ist an den Unternehmen und der ganzen Industrie selbst, viele der noch offenen Fragen zu beantworten und einen ausreichenden Sicherheitsstandard zu schaffen. „

WHO fordert strengere Richtlinien als die EU
Die Forderungen sind weit strenger als etwa der EU oder den USA. Es geht dabei um die Kritik an der Monopolisierung des Marktes durch die Tabakindustrie. Diese würden E-Zigaretten als PR-Fassade nutzen, um ihr angeschlagenes Image aufzupolieren und sich selbst als Therapeuten des Problems zu inszenieren. WHO gibt zu, dass E-Zigaretten weniger giftig als Zigaretten sind
Die WHO gibt zu, dass E-Zigaretten weniger toxisch sind als Tabakzigaretten, sie befürchtet aber, dass Nichtraucher und passiv Anwesende eben doch Nikotin und andere giftige Substanzen einatmen. Entwöhnungswilligen Rauchern empfiehlt der Bericht, sich weiterhin an bereits getestet und zugelassene Behandlungsmethoden zur Entwöhnung zu halten.

WHO will Aromen verbieten
Manche Hersteller verwenden Formaldehyd , einen krebserregenden Zusatzstoff, der sich in einer ähnlichen Konzentration wie in der Tabakzigarette findet. Schwere Metalle, wie Kadmium oder Nickel sind ebenfalls in Liquids aufgetaucht. Liquids sollten tatsächlich strengen Regulierungen unterworfen werden, damit die Verarbeitungsqualität und Inhaltsstoffe geprüft und verbessert werden. Die WHO befürchtet außerdem, das bestimmte Aromen besonders Jugendliche zum Dampfen motivieren könnten, daher schlägt der Bericht vor, Aromen basierend auf Frucht-, Süßigkeiten-, und Alkoholgeschmack zu verbieten, bis Daten vorliegen zu diesem Thema.

Der WHO Bericht fokussiert sich auf entscheidende Probleme, wie dem Umgang mit Jugendlichen, Transparenz der Liquid-Qualität oder der Konzentration der e-Zigaretten Industrie bei den Tabakmonopolisten. Daher ist dieser Bericht der WHO in jedem Fall diskussionswürdig.


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